Kräuter für Hunde in der Tierheilkunde

31.08.2019

Im Gegensatz zu Katzen, die Kräuter aufgrund ihrer Ernährungsphysiologie nicht unbedingt  in Ihrer Nahrung benötigen, sieht es beim Hund ganz anders aus. Hunde profitieren sehr von der Kräuterzugabe im Napf.

Die hier aufgezeigten Kräuter / Pflanzen sind lediglich ein kleiner Auszug und beinhalten nur in der Kurzversion die Einsatzmöglichkeiten in der Tierheilkunde. 

Bitte beachten Sie, dass ich keine Verantwortung / Haftung für die selbstständige Gabe der hier aufgezeigten Pflanzen / Kräuter ohne ausführliche Beratung und gezielte, auf Ihr Tier abgestimmte, Anamnese übernehme. Sie werden hier aus diesem Grund auch keine allgemeinen  Fütterungs-/ Dosierempfehlungen finden, da auch Pflanzen / Kräuter Nebenwirkungen erzeugen können, bei falscher Dosierung, Handhabung ect. 

Für Ihre Fragen bin ich gerne für Sie da!

Hier finden Sie einige Kräuter (wird erweitert) die in den Speiseplan eingebaut werden können:


Acker-Schachtelhalm auch Zinnkraut genannt (Equisetum arvense)

Schachtelhalm kann in Kombination mit anderen Substanzen wie Aminosäuren Gelenk-/Knochen und Knorpelbeschwerden erfolgreich eingesetzt werden. 

ACHTUNG: Trächtige Hündinnen sollten Zinnkraut nicht einnehmen!


Basilikum oder auch Königskraut genannt (Ocimum basilicum)

Basilikum ist reich an Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen, es fördert die Verdauung im Magen-Darm-Trakt, kann zur Vorbeugung von Blähungen eingesetzt werden und regt die Tätigkeit der Nieren an. kann auch die Verdauung fördern. Einsatzgebiete sind Erkrankungen-/Infektionen der Harn-/und Atemwege. Auch bei Pilzinfektionen eignet sich Basilikum.


Beifuß (Artemisia vulgaris)

Der Beifuß ist einsetzbar bei Durchfall und Erbrechen, er regt die Produktion des Magensaftes an und fördert die Verdauung. 


Beinwell / Ballwurz (Symphytum officinale)

Beinwell ist für innere Anwendungen nicht einsetzbar. Dafür dient Beinwell als Tinktur oder als Salbe hervorragend bei Verstauchungen, Prellungen, Knochenbrüchen und Schäden der Haut. Beinwell unterstützt die Neubildung verletzter Haut. Die Blätter haben eine schmerzstillende Wirkung, wenn wir sie auf Wunden auflegen.


Birkenblätter (Betula)

Neben der desinfizierenden Wirkung, sind die Birkenblätter leicht krampflösend und Wasser treibend. Sie sorgen für eine vermehrte Harnbildung und fördern die Salzausscheidung. Daher sind Birkenblätter ideal zur Durchspülung der Nieren und harnableitenden Harnwege geeignet. Daneben wirkt es unterstützend bei rheumatischen Beschwerden.


Breitfußwegerich (Plantago Major)

Der Breitwegerich ist äußerlich angewendet ein Wundheilmittel, denn er kann aufgelegt bei Prellungen und Knochenbrüchen sehr gute Dienste leisten. Auch hat er eine blutstellende Wirkung. Innerlich wirkt er bei Darmentzündungen, Bronchitis, Katarrhen der oberen Luftwege, auch kann der Breitwegerich das Fieber senken und ist harntreibend.


Brombeerblätter (Rubus fruticosus)

Die Blätter der Brombeere helfen sehr gut bei Durchfall. Auch bei Erkrankungen der Atemwege sind Brombeerblätter einsetzbar.


Bohnenkraut (Satureja)

Auch das Bohnenkraut hat eine positive Eigenschaften in der Hundeernährung. So stärkt es Magen und ist appetitanregend. So kann es bei Magenschleimhautentzündungen als auch bei leichtem Durchfall eingesetzt werden. Auch ein Tee aus Bohnenkraut kann z.B. bei Darmkoliken die Schmerzen lindern. Bei Diabetes-Hunden sinkt durch die Gabe von Bohnenkraut das starke Verlangen nach Wasseraufnahme. Bohnenkraut hat ebenso positive Wirkungen gegen Würmer gezeigt. Selbst bei Gallen-/Nieren-/Leber und Herzbeschwerden kann Bohnenkraut eingesetzt werden.


Borretsch (Borago officinalis)

Borretsch wirkt sich u.a. sehr positiv bei der Hautpflege aus. Gereizte und empfindliche Haut aus, da in den Samen des Borretsch viel Gamma-Linolsäure enthalten ist. Borretsch hat die Eigenschaften, Juckreiz zu lindern, schmerzlindernd, antirheumatisch, blutreinigend, nervenberuhigend und die Verdauung zu fördern. 


Brennessel (Urtica)

Die Brennessel unterstützt die Leberfunktion, schwemmt aus und ist ein Kraut, das man sehr gut bei Blasen- und Nierenerkrankungen einsetzen kann. Brennessel fördert ebenso die Harngesundheit. Wegen ihrer blutreinigenden, blutverdünnend und blutbildenden Wirkung ist die Brennessel u.a. ein Indikator bei Hauterkrankungen, entzündlichen Erkrankungen der Harnwege und rheumatischen Beschwerden. Daneben regt sie den Stoffwechsel an.


Dill (Anethum graveolens)

Dill ist appetitanregend, wirkt stärkend auf den Magen und hat verdauungsfördernde Eigenschaften. Insgesamt entspannt der den Magen-Darm-Bereich des Hundes. Laktierende Hündinnen können von der Zugabe von Dill profitieren, da Dill die Milchbildung positiv beeinflusst.


Estragon (Artemisia dracunculus)

Estragon ist auch eine Magen-Darm Kraut. Es regt den Appetit an und fördert die Magensaftbildung. Zudem wird es als "Wurmtreibendes" Mittel z.B. bei der Kräuterbuttermilch als natürliches Mittel bei Wurm / Giardienbefall eingesetzt.


Fenchel (Foeniculum vulgare)

Die Samen des Fechel sind ein hervorragendes Mittel bei Verstopfung, Blähungen, Krämpfen, Koliken und Durchfall. Der Fenchel ist zudem schleimlösend. Bei säugenden Hündinnen regt Fenchel die Milchbildung an.


Gartenkresse / Brunnenkresse (Lepidium sativum)

Die Kresse hat auch, wie viele andere Kräuter, harntreibende Wirkstoffe. Neben Atemwegserkrankungen wirkt sich die Kresse auch positiv auf die Haut aus.


Giersch oder auch Geißfuß (Aegopodium podagraria)

Giersch enthält sehr viele Mineralstoffe, Spurenelemente und einen 4x höheren Anteil an Vitamin C als eine Zitrone. Giersch hat eine reinigende, antirheumatische, entzündungshemmende, verdauungsregelnde und entwässernde Eigenschaften. Er kann auch bei einem Wurmbefall ergänzend eingesetzt werden. Giersch kann täglich gefüttert werden.


Gänseblümchen (Bellis perennis)

Die Gänseblümchen (hier in Rosa) wirken auf den gesamten Organismus reinigend, vor allem auf den Darm und den Harntrakt. Daher können sie stark abführend wirken!


Hagebutte (Rosa canina)

Die Hagebutte und vor allem ihre Schale ist im Herbst / Winter ein wertvoller Lieferant an hohem Vitamin C, stärkt das Immunsystem und ist besonders wichtig für geschwächte, kranke und ältere Tiere vorteilhaft. Die Hagebutte stärkt insbesondere das Immunsystem (Abwehrkräfte). Daher ist es sinnvoll gerade in der kalten Jahreszeit die Hagebutte in den Speiseplan einzubauen. Weitere Zugaben von Hagebutte empfehle ich bei:

  • übermäßigen Stress
  • Ausstellungen

  • bei Arthrose

  • Welpen / Junghunden und 

  • während der Trächtigkeit bzw auch während der Läufigkeit 


Himbeerblätter (Rubus idaeus)

Auch die Blätter der Himbeere sind ein Mittel gegen / bei Durchfall, sie besitzen eine schmerzstillende und reinigende Wirkung. 

Bei tragenden Hündinnen gibt man Himbeerblätter um die Geburt zu erleichtern und die Milchbildung anzuregen. Man reicht Himbeerblätter täglich bis nach der Geburt.


Ingwer (Zingiber officinale)

Ingwer ist auch ein Helfer in Sachen Durchfall. Er ist entzündungshemmend und schmerzstillend, wirkt sehr positiv auf den Verdauungstrakt, hat eine Wurmtreibende Wirkung und stellt eine gesunde Darmflora her. Auch wird Ingwer bei Hunden mit chronischen und schmerzhaften Erkrankungen, z.B. Gelenkerkrankungen eingesetzt.


Johannisbrot (Ceratonia siliqua)

Zum einen kann man Johannisbrot bei Husten einsetzen, da es über einen sehr hohen Gehalt an Schleim- und Gerbstoffen verfügt und antibakterielle Eigenschaften enthält, aber auch bei unbekannter Ursache von Durchfall ist dieser Schmetterlingsblütler einsetzbar. Er wirkt sich sehr gut auf die Magen-Darm-Flora und die Verdauung aus!


Kamille (Matricaria recutita)

Die Eigenschaften der Kamille sind weitläufig bekannt. Sie lindert Schmerzen, ist entzündungshemmend, wirkt beruhigend und fördert die Verdauung.


Kerbel (Anthriscus)

Neben seiner harntreibenden Wirkung ist Kerbel auch ein Kraut der Entgiftung. Kerbel wirkt auf Leber und Niere, reinigt das Blut und regt dabei den Stoffwechsel an. 


Knoblauch (Allium sativum)

Knoblauch ist ein natürliches Antibiotikum und wirkt innerlich sehr gut gegen Zecken, Flöhe, Darmparasiten und Pilze. Es reinigt und desinfiziert den Darm und fördert die Verdauung.

ZUR INFO

Knoblauch als auch Zwiebeln sind ab einer gewissen Aufnahme giftig! 

Anbei die englische Studie aus dem Jahr 2008: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18307506 

Ab wann sind Knoblauch und Zwiebeln giftig ?

Zwiebeln und Knoblauch sind ab 30Gramm pro 1 KGW (Kilogramm Körpergewicht) toxisch!

Ein kleines Rechenbeispiel:

Ein Mittelgroßer Hund mit 30 kgW muss 900 Gramm Zwiebel/Knoblauch zu sich nehmen um sich zu vergiften! Das ist eine ganze Menge, fast 1 Kilo ! 

Ich möchte die Heilpflanze hier dennoch auflisten, denn, richtig eingesetzt und in der korrekten Dosierung sind beide Pflanzen in der Tierheilkunde erfolgreich einsetzbar.


Kümmel (Carum carvi)

Kümmel hat die Eigenschaft, Pilze abzutöten, regt die Produktion von Magensäften und den Appetit an, löst Blähungen und lindert Magen-Darm Krämpfe. Daneben kann Kümmel Husten stillen. Kümmel fördert die Laktation bei trächtigen Hündinnen.


Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia)

Löwenzahn ist ein großer Unterstützer für die Niere, die Leber, stärkt den Magen und verbessert den ph-Wert des Urins. Löwenzahn regt den Stoffwechsel an und ist entgiftend. Aufgrund der blutreinigenden Wirkung ist Löwenzahn bei rheumatischen und Gelenkbeschwerden enorm hilfreich.


Majoran (Origanum majorana)

Bei Koliken und Blähungen wirkt der Majoran entkrampfend. Er stärkt den Magen, regt den Blutfluss an und kräftigt die Nerven.


Minze (Mentha)

Pfefferminze wirkt sich auf den Magen-Darm-Trakt beruhigend aus und wird daher gegen Blähungen und Krämpfen eingesetzt. Sie ist desinfizierend und antiseptisch. Auch bei Mundgeruch kann man Minze verabreichen. 


Oregano (Origanum vulgare)

Oregano wird häufig bei Pilzbefall (Candida albicans) eingesetzt. Er desinfiziert, reinigt und entwässert den Organismus. Daneben hilft er wunderbar bei Atemwegserkrankungen, da Oregano schleimlösend und den Auswurf fördert.  Oregano entkrampft, stärkt die Nerven, regt die Verdauung und den Appetit an.


Petersilie (Petroselinum crispum)

Die belebende Petersilie hat einen sehr hohen Gehalt an Vitamin C. Die Petersilie ist einsetzbar bei Blasen- und Nierenerkrankungen (z.B. Nierensteine), da sie einen stark Harntreibenden Effekt hat.

Vorsicht bei trächtigen Hündinnen, Petersilie kann vorzeitig die Wehentätigkeit anregen und fördern, die damit eine Fehlgeburt auslösen kann! Überdosierungen forcieren eine Leberschädigung!


Pimpinelle auch kleiner Wiesenknopf genannt (Sanguisorba minor)

Der kleine Wiesenknopf wirkt positiv auf die Leber und unterstützt die Galle. Man setzt sie daher bei Nieren- und Blasensteine ein. Zudem wirkt die Pimpinelle verdauungsfördernd und blutreinigend.


Rosmarin (Rosmarinus officinalis)

Wussten Sie, dass das Kraut des Rosmarins gegen Flöhe und Zecken wirken kann ? Hierzu reibt man lediglich den Hund mit Rosmarinkraut an Beinen ab. Ob es bei jedem Hund funktioniert muss man individuell austesten :-)

Aber Rosmarin hat noch weitaus mehr zu bieten. Eingesetzt bei Erschöpfung und allgemeiner Schwäche wirkt es belebend. Hierzu zählen auch nervöse Herzbeschwerden und Kreislauferkrankungen. Rosmarin ist aber auch hilfreich bei der Magensaftproduktion, appetitanregend und wirkt Blähungen entgegen. Auch bei Nierenleiden, neuralgischen als auch bei Rheuma kann man mit Rosmarin arbeiten.

ACHTUNG: bei einer tierärztlichen Diagnose von Epilepsie KEINESFALLS Rosmarin verabreichen!


Salbei (salvia)

Salbei ist, wie auch bei uns Menschen, das Mittel der Wahl bei Erkältungskrankheiten. Durch seine stark antibakterielle und beruhigende Wirkung  unterstützt Salbei bei Entzündungen im Maul(-höhle), bei Husten, Halsschmerzen / Entzündungen und Kehlkopfentzündungen.

Aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung ist er ein großer Helfer gegen eine Vielzahl von Parasiten im Körper. So wird er auch gegen Würmer zum Einsatz gebracht.

Salbei kann auch bei Diabetes Hunden unterstützend gefüttert werden.

ACHTUNG: bei trächtigen Hündinnen! Hier ist Salbei kontraindiziert!


Schwarzkümmel (Nigella sativa)

Schwarzkümmel kennen viele Hundehalter als Einsatz zur Fernhaltung von Zecken, wenn es über die Nahrung gegeben wird. 

Schwarzkümmelöl hat aber weitaus mehr zu bieten. Es stärkt das Immunsystem, gerade auch für Hunde die im Frühjahr / Sommer unter einer Allergie (überwiegend Pollen-/und Staub) und damit oft einhergehendes Asthma leiden. Gelenksentzündungen, Probleme mit der Haut, Pilzbefall und bei Blähungen kann Schwarzkümmelöl Linderung bewirken. Schwarzkümmelöl kann auch Vorbeugend gegeben werden.


Schnittlauch (Allium schoenoprasum)


Der Schnittlauch enthält viel Vitamin C und Mineralstoffe. Er ist harntreibend, wirkt antibiotisch und hat fördernde Eigenschaften auf die Verdauung und ist Anregend auf den Appetit. Daneben hat Schnittlauch positive Eigenschaften auf Magen, Schleimhäute, Atemwege, Blase und Nieren. 


Spitzwegerich (Plantago lanceolata)

Der Spitzwegerich wird bei Atemwegserkrankungen eingesetzt, vor allem bei Husten.


Teufelskralle (Phyteuma)

Bei Gelenk- und degenerativen Erkrankungen der Gelenke ist Teufelskralle ein tolles Hilfsmittel. Es lindert die Schmerzen im Bewegungsapparat und wird eingesetzt unter anderem bei Hüftgelenk-Dysplasie (HD), Ellbogendysplasie (ED), Arthrose usw.


Thymian (Thymus)

Thymian ist ein tolles Kraut, das man bei Darmparasiten, vor allem bei Spul- und Fadenwürmern einsetzen kann (s. auch Blog Kräuterbuttermilch). Er ist auch förderlich bei Bakterien und Pilzbefall, da Thymian antibiotisch wirkt. 

Auch bei Bronchitis, Asthma, Husten und Atemwegsinfektionen ist der Thymian angezeigt. Er senkt Fieber, fördert den Auswurf und ist schleimlösend.


Ulmenrinde / Bergulme

Die Ulmenrinde (die rote Rinde) ist ein hervorragendes Mittel bei Erbrechen, Verstopfung, Durchfall, Entzündungen der Magenschleimhaut und Problematiken der Analdrüsen.


Vogelmiere (Stellaria media)

Die Vogelmiere wirkt harntreibend und entzündungshemmend. 


Wachholder (Juniperus)

Auch der Wachholder hat eine harntreibende Wirkung. 


Weißdorn (Crataegus)

Crataegus ist bekannt für seine positive Wirkungen auf die Herztätigkeit. Es fördert die Durchblutung, stärkt, kräftigt das Herz und dessen Leistungsfähigkeit und unterstützt Herzschwächen- und Herzerkrankungen. Mit der Gabe von Weißdorn kann man ein Erleichterung der Erkrankung erreichen. Crataegus ist nicht giftig und kann gefahrlos gegeben werden.


Ysop auch Bienenkraut / Eisenkraut (Hyssopus officinalis)

Das Bienenkraut ist ein Verwandter von Thymian, Salbei und anderen Lippenblütler und wird ähnlich eingesetzt. Vor allem bei Atemwegserkrankungen, Magenschmerzen mit und ohne Verdauungsstörungen. Auch bei Nieren- und Gallensteinen kommt Ysop zum Einsatz.


Zitronenmelisse (Melissa officinalis)

Zitronenmelisse setzt man u.a. bei Insektenstichen ein. Zudem wirkt die Zitronenmelisse beruhigend auf die Nerven. Linderung schafft die Zitronenmelisse bei Krämpfen und Koliken, bei Blähungen und generell auf den Magen-Darm Trakt.

Auch bei Rheuma und Herzbeschwerden kann Zitronenmelisse einsetzen.