Kokosöl & Katzen

21.08.2019

Kokosöl und dessen Einsatzmöglichkeiten ist in aller Munde bei uns Menschen und auch immer mehr unter Hunde - und Katzenhaltern ein Thema.

Kokosöl hat einige positive und nützliche Eigenschaften für die Gesundheit unserer Lieblinge. Kokosöl enthält neben Mineralien und Spurenelementen auch die essentiellen Vitamine E und K.

Wichtig ist, ein hochwertiges Kokosöl zu benutzen. Achte auf folgende Eigenschaften:

  • kaltgepresstes Kokosöl
  • natives Kokosöl

  • hoher (!) Anteil an Laurinsäure

Welches Wirkspektrum hat Kokosöl ?

  • Kokosöl ist Antimykotisch (einsetzbar bei Pilzinfektionen)
  • Kokosöl unterstützt die Darmflora

  • Kokosöl wirkt antiseptisch

  • Kokosöl wirkt stärkend auf das Immunsystem


Wie können wir Kokosöl bei unserer Katze einsetzen?

Wundheilung verbessern mit Kokosöl:

Bei kleinen Verletzungen oder älteren OP-Narben kann man mit Kokosöl Nebenwirkungsfrei arbeiten. Wichtig hierbei ist, dass die Wunde trocken und sauber ist! Im Regelfall heilen diese kleinen Verletzungen sehr gut aus, wenn man sie täglich mehrmals mit hochwertigen Kokosöl versorgt. Kokosöl wirkt antiseptisch, hält die Haut elastisch und sehr selten bleiben Narben zurück. Bestehende OP-Narben werden mit der Behandlung von Kokosöl weicher und die Verhärtung des Narbengewebes nimmt ab.

Kokosöl bei Parasiten, wie Zecken, Flöhe und Milben:

Die Laurinsäure hilft dabei, die Panzer der Parasiten gänzlich zu zerstören, welche binnen weniger Minuten absterben. Diese können dann einfach ausgekämmt werden. Kokosöl ins Futter (ca. Erbsengroß) oder über das Fell gestrichen, kann vorbeugend kleine Lästlinge von der Katze fernhalten, denn die Parasiten mögen den Geruch von Kokos so gar nicht ;-).

Bei einem leichten Befall von Ohrmilben, kann man den äußeren Gehörgang mit einem in Kokosöl getränkten Stofftuch (kein Papiertaschentuch!) vorsichtig aus reinigen.

Kokosöl und Fellpflege bei Katzen:

Das Bürsten und Kämmen von Katzen mit Halb- bis Langem Fell ist nicht immer einfach ;-) Ich kenne das leidige Thema nur zu gut mit meinen Maine Coon Mädels, die sich äußerst ungern in Ihre Fellpflege "reinreden" lassen.

Kokosöl ist hier ein ausgesprochen gutes Helferlein. Neben der Gabe Kokos unters Futter, streiche ich ein wenig Kokosöl auf das Fell. Das Fell wird weicher und leichter kämmbar, ein schöner Nebeneffekt ist das seidige und glänzende Fell.

Hat Eure Katze Probleme mit trockener, schuppiger Haut? Ein wenig Kokosöl auf die Haut einmassiert, kann die Schuppenbildung aufgrund trockener Haut äußerlich positiv beeinflussen. Schuppenbildung zeigt sich auch bei Erkrankungen als Symptomatik, so dass man dies genauer abklären sollte!

Kokosöl & Pfotenpflege bei Katzen:

Die günstige und effektivste Methode, die Ballen deiner Freigänger Katze zu pflegen und vor allem im Winter zu schützen ist, ein wenig Kokosöl in die (rauhen, spröden) Katzenpfötchen einzumassieren. Das entspannt, pflegt die zarte Haut an den Ballen der Katze und schützt obendrein vor Einflüssen der Umwelt. Bei reinen Wohnungskatzen ist das in der Regel nicht notwendig :-).