Kokosöl & Hunde

22.08.2019

Kokosöl und dessen Einsatzmöglichkeiten ist in aller Munde bei uns Menschen und auch immer mehr unter Hunde - und Katzenhaltern ein Thema.

Kokosöl hat einige positive und nützliche Eigenschaften für die Gesundheit unserer Lieblinge. Kokosöl enthält neben Mineralien, Aminosäuren und Spurenelementen auch die essentiellen Vitamine E und K. Ein wichtiger Bestandteil ist die Laurinsäure zusammen mit der Carpinsäure und Caprylsäure, die für antivirale und antibakterielle Wirkungen stehen.

Wichtig ist, ein hochwertiges Kokosöl zu benutzen. Achte auf folgende Eigenschaften:

  • kaltgepresstes Kokosöl
  • natives Kokosöl

  • hoher (!) Anteil an Laurinsäure mit mind. 50%-Anteil


Welches Wirkspektrum hat Kokosöl ?

  • Kokosöl ist Antimykotisch (einsetzbar bei Pilzinfektionen)
  • Kokosöl unterstützt die Darmflora

  • Kokosöl wirkt antiseptisch

  • Kokosöl wirkt stärkend auf das Immunsystem


Wie können wir Kokosöl bei unserm Hund einsetzen?


Kokosöl & Immunsystem:

Kokosöl auf den gesamten Organismus ein stärkenden Effekt. Eine Verbesserung des Allgemeinbefindens finden wir nach regelmäßiger Gabe von Kokosöl sehr häufig bei Hunden im Senioralter oder bei krankheitsanfälligen Hunden. Das Immunsystem wird auf natürliche Weise gestärkt. Damit haben es Parasiten und andere Krankheitserreger sichtlich schwerer. 


Wundheilung verbessern mit Kokosöl:

Bei kleinen Verletzungen oder älteren OP-Narben kann man mit Kokosöl Nebenwirkungsfrei arbeiten. Wichtig hierbei ist, dass die Wunde trocken und sauber ist! Im Regelfall heilen diese kleinen Verletzungen sehr gut aus, wenn man sie täglich mehrmals mit hochwertigen Kokosöl versorgt. Kokosöl wirkt antiseptisch, hält die Haut elastisch und sehr selten bleiben Narben zurück. Bestehende OP-Narben werden mit der Behandlung von Kokosöl weicher und die Verhärtung des Narbengewebes nimmt ab. Die Schutzschicht der Haut wird gestärkt und trägt zum Heilungsprozess bei.


Kokosöl bei Parasiten, wie Zecken, Flöhe und Milben:

Die Laurinsäure hilft dabei, die Panzer der Parasiten gänzlich zu zerstören, welche binnen weniger Minuten absterben. Diese können dann einfach ausgekämmt werden. Kokosöl ins Futter (ca. Erbsengroß) oder über das Fell gestrichen, kann vorbeugend kleine Lästlinge vom Hund fernhalten, denn die Parasiten mögen den Geruch von Kokos so gar nicht ;-). 

Bei einem leichten Befall von Ohrmilben, kann man den äußeren Gehörgang mit einem in Kokosöl getränkten Stofftuch (kein Papiertaschentuch!) vorsichtig ausreinigen.


Kokosöl und Fellpflege bei Hunden:

Kokosöl ist hier ein ausgesprochen gutes Helferlein.  Neben der Gabe Kokos unters Futter, streiche ich ein wenig Kokosöl auf das Fell. Das Fell wird weicher und leichter kämmbar, ein schöner Nebeneffekt ist das seidige und glänzende Fell. 


Kokosöl & Pfotenpflege bei Hunden:

Die günstige und effektivste Methode, die Ballen deines Hundes zu pflegen und vor allem im Winter zu schützen ist, ein wenig Kokosöl in die (rauhen, spröden) Katzenpfötchen einzumassieren. Das entspannt, pflegt die Haut an den Ballen und schützt obendrein vor Einflüssen der Umwelt. Kleines Manko, die Hundepfoten sollten nicht "überpflegt" werden, da sich aufgrund des Öls die Hornschichten an den Ballen erweichen.

Kokosöl & die Gehirnleistung:

Wie beim Menschen mit kognitiven Erkrankungen auch, können Hunde ebenfalls von der Gabe mit Kokosöl profitieren. Die Eigenschaften der Wirkungen auf das Gehirn und seine Funktionen sind bei Mensch und Hund die gleichen. Hunde zeigen es durch Ihre gewonnene Vitalität.