CBD - Hanfvollextrakt für Katzen

13.01.2020

CBD-Öl ist in der Tierheilkunde in aller Munde. Was es genau ist und wie es bei Tieren, hier im besonderen bei Katzen eingesetzt werden kann, erfahrt Ihr in diesem Beitrag:


CBD-Öl Hanfvollextrakt für Katzen

  • Was ist CBD ?
  • Wie ist der Wirkmechanismus ?
  • Welche Unterschiede gibt es zwischen CBD und THC ?
  • Wann und wofür kann CBD bei Katzen eingesetzt werden?
  • Wie gefährlich ist die Gabe von CBD bei Katzen aufgrund der Glucoronidierungsschwäche ?

Was ist CBD und wie ist die Wirkung von CBD ?

Das CBD steht für Cannabidiol. 

CBD-Öl wird mittels Extraktion aus der weiblichen Hanfpflanzenblüte gewonnen.

Hier handelt es sich um das sogenannte Cannabinoid. Die Cannabinoide zählen auf molekularer Ebene zu den Terpenphenolen und finden sich hauptsächlich in der Hanfpflanze.

Das Cannabidiol wirkt auf das gesamte Endocannabinoidsystem des Körpers aus, welches Teil des Nervensystems ist. 

Die Cannabinoidrezeptoren CB1 und CB2 gehören zu dem Endocannabinoidsystem.
Die CB1- Rezeptoren befinden sich überwiegend an den Nervenzellen, vorallem im Kleinhirn, Basalganglien und dem Hippocampus.

Die CB2- Rezeptoren dagegen, finden sich unter anderem auf Zellen des Immunsystems als auch auf Zellen die am Aufbau (Osteoblasten) und Abbau (Osteoklasten) von Knochen beteiligt sind.

Aufgrund der unterschiedlichen Verteilung der Rezeptoren im Körper lassen sich auch die vielfältigen Wirkmechanismen von CBD erklären.


Welche Unterschiede gibt es zwischen CBD und THC ?

Der größte und sicher wichtigste Unterschied zwischen CBD und THC ist, dass CBD im Gegensatz zu THC KEINE psychoaktiven Rauschzustände hervorrufen kann. 

Daher bietet CBD-Öl als Hanfvollextrakt in seiner therapeutischen Wirkung und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten einen großen Nutzen in der Tierheilkunde.


Wann und wofür kann CBD bei Katzen eingesetzt werden?

CBD können wir in der Tierheilkunde bei Katzen einsetzen bei: 

  • Allergien
  • Angst
  • Darmproblematiken
  • Entzündungen
  • Krämpfen
  • Schmerzen
  • Stress
  • Tumorerkrankungen / Palliativbegleitung
  • Übelkeit

Wie gefährlich ist die Gabe von CBD bei Katzen aufgrund der Glucoronidierungsschwäche ?

Katzen haben eine sogenannte Glucoronidierungsschwäche. Auch sogennante Terpene, die in ätherischen Ölen vorkommen, können von der Katzenleber nur schlecht verstoffwechselt werden.

Auch CBD-Öl enthält einen Anteil an Terpenen. Dennoch wird es von Katzen laut sämtlicher Erfahrungsberichte sehr gut vertragen und entfaltet sein volles Wirkspektrum.
Angemerkt sei, dass es bisher keine wissenschaftlich fundierte Studienergebnisse über die Wirkungen und Nebenwirkungen bei Haustieren gibt, sodass man sich auf den gesunden Menschenverstand und die Erlebnisse der Tierhalter stützen kann. Bei der Anwendung von CBD bei Katzen sollte man zunächst eine geringe Dosis verwenden und stets beobachten, wie das Tier reagiert. Da sich die Terpene sukzessiv - also nach und nach ablagern können, empfiehlt es sich, CBD über einen längeren Zeitraum mit Pausen zu verabreichen, in denen man z.B. eine Leber unterstützende Kur mit Kräutern und/oder Zeolith oder ähnlichem anwendet.


Hochwertiges CBD-Öl nutze ich für meine Tiere und für die Hunden und Katzen meiner Kunden von Waldkraft.bio oder von Dr. Juchheim, die Links findest du unter "Partner".